Reifenlexikon

REIFENLEXIKON PKW/SUV: ALLE WICHTIGEN INFORMATIONEN FÜR SIE ZUSAMMENGEFASST

Welche Reifentypen gibt es? Welches Fahrzeug braucht welche Reifen? Welcher Reifen ist der richtige für mein Auto? Das DRIVER Reifenlexikon bereitet alle wichtigen Informationen für Autofahrer mit PKW oder SUV übersichtlich auf und wird ständig erweitert. Mit Themen, die alles behandeln, von A wie Aquaplaning bis Z wie Zubehör.
Grundsätzlich wird zwischen drei Autoreifen-Typen unterschieden: Sommerreifen, Winterreifen und Allwetterreifen, auch Ganzjahresreifen genannt. Im Reifenlexikon werden die Unterschiede präzise definiert. Welchen Reifentyp ein Auto braucht, ist jedoch nicht nur von der Witterung abhängig: häufig gelten auch genaue Vorschriften.

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Reifenlexikon

DRIVER Reifenlexikon

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Reifenlexikon

Alles über Autoreifen: die Themen im Reifenlexikon

Eine Faustregel besagt: von O bis O – Ostern bis Oktober – gehören Sommerreifen auf das Fahrzeug. In der kalten Jahreszeit sind Winterreifen in vielen Wintersport-Destinationen wie etwa den Alpenländern vorgeschrieben. 

In Deutschland gilt seit dem Jahr 2010: wer auf winterlichen Straßen ohne Winterreifen oder Allwetterreifen mit dem Alpine-Symbol (Schneeflockenmarkierung) fährt, verstößt gegen die StVO und riskiert neben Bußgeldern auch Punkte in Flensburg. Über die Vorschriften informieren das Reifenlexikon sowie der DRIVER-Reifenservice.


Wann sind Reifenwechsel nötig?

Steigen die Temperaturen auf durchschnittlich über 7 Grad Celsius, empfiehlt sich der Einsatz von Sommerreifen. Ob Sonne oder Regen: die Sommerreifen punkten bei diesen Witterungsverhältnissen mit besseren Fahrleistungen, sicherem Grip und besserer Kontrolle auf trockenen sowie regennassen Fahrbahnen. Dabei weisen sie einen geringeren Reifenverschleiß auf. 

Fallen die Temperaturen auf unter 7 Grad Celsius im Durchschnitt, wird es Zeit für den Reifenwechsel: Dann heißt es Winterreifen aufziehen! Der Grund: sowohl im Reifenprofil als auch in der Materialmischung sind diese Reifen optimal auf kalte Tage und frostige, verschneite und eisglatte Straßenverhältnisse ausgelegt. Sie bieten bessere Haftung und Fahrstabilität auf dem Asphalt und machen das Fahren dadurch sicherer. Außerdem verschleißen diese Autoreifen bei winterlichen Straßenverhältnissen weniger.


Das Reifenlexikon informiert über Sommer-, Winter- und Ganzjahres-Reifen

Welchen Vorteil haben Autofahrer mit Ganzjahresreifen oder Allwetterreifen? Sie stellen sowohl in puncto Material als auch Profil eine Kompromisslösung dar und vereinen viele Eigenschaften von Winter- und Sommerreifen. Ein seit 01.01.2018 verpflichtendes Merkmal auch für Allwetterreifen ist das Alpine-Symbol. Dies verdeutlicht, dass sie auch bei Eis und Schnee über durchaus gute Fahreigenschaften verfügen. Der übliche halbjährliche Reifenwechsel ist mit ihnen nicht nötig.

Der Nachteil: die Allwetterreifen erreichen nicht die optimalen saisonalen Fahreigenschaften. Bei Schnee und Eis etwa bieten sie nicht die größtmögliche Sicherheit. Sie sind vor allem für Regionen geeignet, in denen geringere Temperaturunterschiede zwischen Sommer und Winter bestehen. Da sie ganzjährig gefahren und nicht gewechselt und eingelagert werden, verschleißen sie im Endeffekt früher. 


Das umfassende Reifen-ABC: eine runde Sache

Im DRIVER-Reifenlexikon finden PKW-Fahrer und SUV-Besitzer darüber hinaus alle weiteren wichtigen Ratgeberinformationen. Welche Rolle spielt der Reifendruck? Wie wird er gemessen und reguliert – und was passiert bei zu geringem oder zu hohem Reifendruck? Der Artikel im Reifenglossar gibt Antworten. Weiterhin finden die Autofahrer Tipps zum Reifenkauf von Neureifen. Erklärt wird auch die Reifenbezeichnung auf der Seitenwand des Reifens mit all den Informationen, die Autofahrer darin finden – von den Größenangaben über die Tragfähigkeit bis hin zum Speed-Index.

Weiterhin informiert das Reifen-ABC über Reifenschaden-Ursachen und Maßnahmen zur Schadensbegrenzung. Die Schadensursachen reichen von unsachgemäßer Montage über mangelnden Reifendruck bis hin zu äußerer Beschädigung. Unter der Überschrift „Echt abgefahren“ bietet der Reifenratgeber Wissenswertes zum Thema Reifenprofil und Reifenverschleiß.


Der Reifenratgeber – vom Reifendruck bis zum Reifenprofil

Die Leser erfahren ferner, was die Längs- und Seitenkräfte beim Reifen bewirken und welchen erheblichen Einfluss ihr Fahrstil, ihre Reifenpflege sowie die Straßenverhältnisse und die Zuladung auf die Lebensdauer der Pneus ausüben. Ein Beitrag im Reifenlexikon widmet sich auch dem Reifenalter. Aus gutem Grund, denn für den Zustand eines Reifens sind nicht nur Beanspruchung und Witterungseinflüsse entscheidend, sondern auch die natürliche Materialalterung. Wie alt ein Reifen maximal sein sollte und wo sich der Produktionszeitpunkt ablesen lässt, ist in diesem Beitrag beschrieben.

Warum ist es am sichersten, auf allen vier Rädern das gleiche Reifen-Fabrikat zu verwenden – auch nach Panne und Reifenwechsel? Wer die Gründe wissen möchte, findet sie im Reifenlexikon unter Reifenfabrikatsbindung. Dass auch dem Reifenventil das nötige Augenmerk geschenkt werden soll, wird oft vernachlässigt. Auch diesem kleinen Detail widmet sich der Reifenratgeber. Selbstverständlich wird auch das äußerst sicherheitsrelevante Thema Reifenprofil behandelt. Wie tief es sein soll und wie es zu prüfen ist, erfahren die Leser in diesem Glossar-Artikel.

Diese und viele weitere Themen rings um das „Runde“ unterm Auto sind Themen im Reifenlexikon, das ständig ausgebaut wird.


Reifentechnologie

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Reifentechnik

REIFENTECHNOLOGIE BEI DRIVER

Der Autoreifen ist buchstäblich das Bindeglied zwischen Ihrem Auto und der Straße. Ob nun Regen, Hitze, Schnee oder Schlaglöcher, die Räder eines Fahrzeugs müssen auf ihrem Weg zum Ziel so einiges mitmachen. Allerdings ist ein Reifen weitaus mehr als nur ein rundes Stück Gummi. Vielmehr ist es ein technologisches Wunderwerk, das aus bis zu 20 Bauteilen besteht und dank seiner innovativen Konstruktion für ein Maximum an Stabilität, Fahrkomfort und Sicherheit sorgt. 


Wie ist ein Autoreifen aufgebaut?

Der Reifen besteht aus weitaus mehr als nur aus Gummi und setzt sich aus rund 20 verschiedenen Materialien zusammen. Von besonderer Bedeutung ist dabei nicht nur die Lauffläche mit ihrem unterschiedlich ausgeprägten Reifenprofil, sondern vor allem das Innenleben eines Reifens. Bei der sogenannten Karkasse handelt es sich um ein durchdachtes Konstrukt aus Stahldrähten, Baumwolle und Nylon, die eng miteinander verwoben und fest mit dem Gummi verbunden sind. 

Grundsätzlich besteht ein Autoreifen aus vier Hauptbestandteilen: 

  • Lauffläche oder Laufstreifen: Bei der Lauffläche handelt es sich um das verbindende Element zwischen Reifen und Straße, über welches die Kraft des Antriebs übertragen wird. Dieser sogenannte Laufstreifen umschließt die Karkasse und verfügt je nach Art und Einsatzgebiet des Reifens über eine Gummimischung und Profilierung.
  • Seitenwand und Stahlgürtel: Als nächstes folgt ein mehrschichtiges Konstrukt aus Stahlgewebe und Kunstfasern, das die Karkasse unter dem Laufstreifen vor äußeren Einflussfaktoren schützt (Stahlgürtel). Die Seitenwand sorgt weiterhin für ein stabiles Fahrverhalten.
  • Reifenwulst: Damit der Reifen auch nach dem Aufpumpen fest auf der Felge sitzt und nicht herunterrutscht, hält die an das Felgenhorn gedruckte Wulst den Reifen in Position. Handelt es sich dabei um einen Reifen ohne innenliegenden Schlauch, übernimmt die Reifenwulst zudem die Aufgabe eines Dichtrings.
  • Karkasse: Das Innenleben eines Reifens übernimmt eine stützende Funktion und besteht aus mehreren Gewebelagen, die unabhängig voneinander in Gummi eingebettet sind. Desto mehr Gewebeschichten aus wahlweise Kord, Kunstseide, Polyamidfasern oder Stahl verarbeitet werden, umso stabiler wird die Karkasse. Je nachdem wie diese aufgebaut ist, unterscheidet man zwischen einem Diagonalreifen und einem Radialreifen.


Aus welchem Material besteht ein Autoreifen?

Ein Reifen besteht nicht einfach nur aus Kautschuk, sondern aus mehreren Gummimischungen und vielen weiteren Elementen und ist mit einem Geflecht aus Stahl- und Textilgewebe durchzogen. 

Darüber hinaus kommen viele weitere Stoffe hinzu, um den Reifen dauerhaft griffig, flexibel und haltbar zu machen. Jede Menge Rohstoffe, weshalb ein abgefahrener Autoreifen am Ende fachgerecht entsorgt werden muss.

  • Ruß, Silica, Kohlenstoff und Kreide dienen als Füllstoffe
  • Stahl, Rayon und Nylon sorgen für die nötige Festigkeit
  • Öle und Harze halten die Gummimischung geschmeidig
  • Schwefel und Zinkoxid sorgen für optimalen Grip auf der Straße
  • Additive sowie weitere Chemikalien schützen vor frühzeitiger Alterung und Materialermüdung


Was ist der Unterschied zwischen Diagonalreifen und Radialreifen?

Je nachdem wie die einzelnen Schichten der Karkasse aufgebaut sind, wird zwischen einem Diagonalreifen oder einem Radialreifen unterschieden.

  • Radialreifen: Die einzelnen Gewebeschichten der Karkasse sind radial im Winkel von bis zu 90 Grad zur Laufrichtung angeordnet und werden von einem zusätzlichen Gürtel aus mehreren Textilfasern oder Stahlcord umschlossen. Dadurch wird der Reifen flexibler, stabiler und robuster.
  • Diagonalreifen: Hier kreuzen sich die Cordfäden der einzelnen Gewebschichten der Karkasse in einem spitzen Winkel von bis zu 40 Grad. Dadurch ist der Reifen stabiler, härter und besitzt einen höheren Rollwiderstand.


Beide Varianten bringen aufgrund ihrer individuellen Materialeigenschaften unterschiedliche Vor- und Nachteile mit sich. So kommt der Radialreifen mittlerweile bei fast allen modernen Fahrzeugen zum Einsatz, da dessen Aufbau weniger Kraftstoff verbraucht, einen besseren Grip bietet und für höhere Geschwindigkeiten ausgelegt ist. Demgegenüber werden Diagonalreifen zumeist bei Fahrzeugen verwendet, bei denen es weniger auf die Geschwindigkeit als vielmehr auf die Traglast ankommt.


Was ist der grundlegende Unterschied zwischen Sommerreifen, Winterreifen und Allwetterreifen?

In erster Linie wird der optimale Einsatzbereich eines Autoreifens über dessen Gummimischung bestimmt. Auch der Aufbau des Reifenprofils und die Anzahl der Lamellen beeinflusst die Einordnung.

  • Sommerreifen: Die Gummimischung ist zumeist härter, um möglichst wenig Abrieb und Rollwiderstand zu verursachen sowie höheren Temperaturen standzuhalten. Das Reifenprofil ist auf optimale Griffigkeit und Lauffreudigkeit bei trockenen Straßenverhältnissen ausgelegt.
  • Winterreifen: Die Gummimischung fällt deutlich weicher aus und verhärtet selbst bei niedrigen Temperaturen weniger schnell. Dadurch fällt der Abrieb etwas höher aus und auch der Rollwiderstand und die Laufgeräusche sind größer. Das Reifenprofil ist deutlich ausgeprägter und durchzogen von zahlreichen Lamellen für optimalen Grip auch bei Schnee und Eis.
  • Ganzjahresreifen: Die Gummimischung der sogenannten Allwetterreifen verbindet die Eigenschaften von Sommer- und Winterreifen, kann aber bei sehr hohen oder niedrigen Temperaturen nicht dieselbe Performance bieten. Auch das Reifenprofil ist ebenso ein Kompromiss aus optimaler Traktion, Griffigkeit und adäquatem Rollwiderstand.




ERWEITERTE TECHNOLOGIEN

Die kontinuierliche Herausforderung an die Grenzen der Reifentechnologie und der ständige Wunsch, durch Innovation die Zukunft vorwegzunehmen, hat es Pirelli ermöglicht, Trends zu setzen und ein Weltklasseniveau zu erreichen.


Pirelli hat eine Reihe innovativer technologischer Lösungen entwickelt, um das Fahren komfortabler zu machen und vollständige Mobilität zu gewährleisten. Was den ersten Aspekt anbelangt, so wird insbesondere auf das Pirelli-Noise Cancelling System™ verwiesen. In Bezug auf die vollständige Mobilität gibt es hingegen zwei Technologien, die vom Unternehmen analysiert und umgesetzt werden: Pirelli Seal Inside™ und Pirelli Run Flat™.


PIRELLI NOISE CANCELLING SYSTEM™

Durch das Rollen der Reifen auf der Fahrbahn entstehen Vibrationen, welche zu den Hauptfaktoren der Geräuschentwicklung im Fahrzeuginnenraum gehören.


Die Erregungen, die Schwingungen in der Reifenstruktur und im Reifen erzeugen, werden als Hohlraumresonanz bezeichnet: Um diesem Phänomen entgegen zu wirken und den Fahrkomfort zu verbessern, wurde das PIRELLI NOISE CANCELLING SYSTEM™, kurz PNCS, entwickelt, welches diese Vibrationen absorbiert und somit die Geräusche in der Fahrgastzelle reduziert. Mit Hilfe einer schallabsorbierenden Technologie auf der Reifeninnenwand, wird die Geräuschentwicklung, je nach Frequenz, um zwei bis drei Dezibel bzw. im Durchschnitt um die Hälfte reduziert.


Die Hohlraumresonanz im Reifen wird durch den Mitschwung der im Reifenhohlraum enthalten Luft während der Drehung erzeugt und in den Fahrgastraum übertragen.

Durch den innovativen Pirelli Polyurethanschwamm im Reifenhohlraum kann die resonante Luftwelle absorbiert werden, was bedeutet, dass die Schwingungen reduziert werden und somit der Lärm verringert wird.


Offenzellige Schaumstoffe werden normalerweise eingesetzt, um die interaktive Fläche zu erhöhen: Die einfallende Schallwelle wird in und zwischen den Zellen zerstreut, was den Lärm verringert.

SEAL INSIDE™ TECHNOLOGIE

Die PIRELLI Seal Inside™-Pannenschutztechnologie ist eine Reifenbautechnik für die erweiterte Mobilität, das es Ihnen ermöglicht, Ihr Fahrzeug bei einer Panne sicher weiterzufahren.


Eine spezielle Dichtschicht im Laufflächenbereich im Inneren des Reifens stellt sicher, dass der Reifen keine Luft verliert, selbst wenn ein externer Gegenstand den Reifen perforiert.


Bei PIRELLI Seal Inside™-Reifen ist innen, im Bereich der Lauffläche, eine Dichtungsschicht enthalten, die bei einer Perforation der Karkasse vermeidet, dass Luft entweicht. Dabei ist es egal, ob der entsprechende Fremdkörper noch im Reifen steckt oder nicht. Das bedeutet, wenn bspw. ein Nagel in den Reifen eindringt, haftet die Dichtungsmasse am Nagel und verschließt die Einstichstelle, selbst wenn der Fremdkörper im Reifen stecken bleibt.


So ergibt sich der Vorteil, dass Sie beim Schadensfall nicht stoppen müssen. Dieses System bietet Schutz bei fast 85 % aller möglichen zufälligen Ursachen für Druckverlust wodurch der dieser vermieden werden kann und die Sicherheit gesteigert wird.


Ein wichtiger Vorteil ist, dass auch nachdem der Fremdkörper entfernt wurde die Einstichstelle verschlossen bleibt. Das System Seal Inside™ verschließt unverzüglich das Loch. Dank der schnellen Wirkung merkt der Fahrer in den meisten Fällen nicht einmal, dass der Reifen perforiert wurde.


Dringt ein Nagel in den Reifen ein, legt sich die Dichtungsmasse haftend um den Nagel und dichtet die Perforation ab, wenn der Nagel im reifen bleibt.


Wird der Nagel entfernt, indem er aus dem Reifen austritt oder herausgezogen wird, zieht der Nagel die Dichtungsmasse in das Loch hinein. Dadurch werden die Ränder des Lochs abgedichtet. Die Performance des Reifens wird hierbei nicht beeinflusst.


Dadurch ist die Sicherheit und der Schutz gewährleistet, dass Sie bequem nach Hause oder zum nächsten DRIVER CENTER fahren können, ohne dass Sie mitten auf dem Land von Ihrem Reifen im Stich gelassen wurden. Für die sichere Nutzung der Seal Inside™-Technologie am Fahrzeug sind weder spezielle Felgen noch ein Reifendruckkontrollsystem notwendig.

Es kann je nach Reifengröße für jedes Fahrzeug eingesetzt werden. Somit ist die optimale Sorglosigkeit für Sie gewährleistet.

RUN-FLAT-TECHNOLOGIE

Bei einer Perforation bietet der Self Supporting Run Flat™ Reifen, auch selbst tragende Pirelli Reifen genannt, Stabilität und Handling, damit Sie die Kontrolle über Ihr Fahrzeug beibehalten, sodass Sie stressfrei Ihre Fahrt fortsetzen können, bevor Sie ein DRIVER CENTER aufsuchen.


Bitte bedenken Sie, dass Sie mit einem beschäfigten Reifen nur mit maximal 80 km/h bis zu 80 Kilometer weit fahren sollten.


Die Self Supporting Run Flat™ Reifen ermöglichen es auch mit einem perforierten, luftlosen Reifen weiterzufahren. und das Fahrzeug kontrollieren zu können und bieten somit Stabilität und Handling im Falle eines Schadens, was die optimale Sicherheit gewährt.


Die Pirelli Run Flat ™ Reifen sind das Ergebnis des innovativen Pirelli MIRS ™ Produktionsprozesses, der vollständig von Computern überwacht wird und ein Endergebnis garantiert, das sich durch höchste Qualitäts- und Zuverlässigkeitsstandards auszeichnet.


Die Run Flat™ Reifen heben sich durch das selbsttragende Pirelli System dank speziellen Verstärkungen in der Seitenwandstruktur heraus. Dieses ermöglicht eine Weiterfahrt, da diese Verstärkungen den auf das Fahrzeug einwirkenden Seiten- und Querkräften widerstehen, auch wenn Die Reifen nicht aufgepumpt sind.


Durch die Run Flat™ Reifen wird ein Reserverads im Kofferraum überflüssig, wodurch mehr Freiheit bei der Entwicklung des Autodesigns, ein geringeres Fahrzeuggewicht und mehr Stauraum im Kofferraum gewährleistet werden können.

Schneeflockensymbol

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Winterreifenpflicht

ALPINE- UND SCHNEEFLOCKENSYMBOL: WAS SIE WISSEN SOLLTEN

In Deutschland gilt laut Straßenverkehrsordnung eine sogenannte „situative Winterreifenpflicht“. Laut dieser könnten Sie rein theoretisch auch mitten im Winter mit Sommerrädern unterwegs sein, vorausgesetzt die Straßenbedingungen lassen ein sicheres Vorankommen zu. Sobald es jedoch schneit und Schneematsch, Glatteis, Reif- oder Eisglätte für winterliche Verhältnisse sorgen, wird die Benutzung von Winterreifen zur gesetzlichen Pflicht.

Sind Sie dennoch mit Sommerrädern unterwegs, drohen Ihnen Bußgelder von mindestens 60 bis 80 Euro, ein Punkt in Flensburg und Ihre Autoversicherung greift auch nicht mehr. Denn sollten Sie einen Unfall verursachen, kommen die Kfz-Versicherer in der Regel für etwaige Schäden nicht auf.

Welche Autoreifen dürfen im Winter gefahren werden?

Die wohl bekannteste Faustregel für die Nutzung von Winterreifen lautet: “O” bis “O” – also von Oktober bis Ostern. Aber auch darüber hinaus gilt seit 2010 in Deutschland eine Winterreifenpflicht. Sollte es also zu einem unerwarteten Kälteeinbruch mit Eis und Schnee nach Ostern kommen, müssten Sie unter Umständen die Winterbereifung erneut veranlassen. Vorausgesetzt Sie sind nicht ganzjährig mit Allwetterreifen (mit Alpinesymbol) unterwegs, die bis Produktion DOT5017 auch bei "Matsch und Schnee" zugelassen waren.


EU-Label

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EU-REIFENLABEL: WAS SIE DARÜBER WISSEN SOLLTEN

Neue Europäische Reifen-Kennzeichnungs-Verordnung seit Mai 2021

Die Reifen-Kennzeichnungs-Verordnung (EU VO 2020/740) legt die Informationspflichten zu Kraftstoffeffizienz, Nasshaftung und externem Rollgeräusch von Reifen fest. Zusätzlich wird auf Wintereigenschaften des Produktes hingewiesen.

Ziel ist mehr Sicherheit, Umweltschutz und Wirtschaftlichkeit im Straßenverkehr durch die Förderung von kraftstoffsparenden, sicheren und leisen Reifen. Dem Verbraucher ermöglicht die Kennzeichnung, sich bereits vor dem Reifenkauf auf einer breiteren Grundlage zu informieren und diese Kriterien neben denen anderer Reifentests in seine Kaufentscheidung einzubeziehen.

Die EU-Verordnung für Reifen gilt natürlich auch für Winter-/Ganzjahresreifen. Wie bei Sommerreifen sind auch hier Kraftstoffeffizienz (Rollwiderstand), Nasshaftung und externes Rollgeräusch die getesteten Kriterien. Zusätzliche Piktogramme auf dem Reifenlabel geben Aufschluss über die Eignung der Reifen auf Schnee und/oder Eis.

Der Verbraucher muss sich bewusst sein, dass der tatsächliche Kraftstoffverbrauch und die Sicherheit im Straßenverkehr stark von seinem Fahrverhalten abhängen. Eine ökonomische Fahrweise kann den Kraftstoffverbrauch deutlich senken. Der vorgeschriebene Reifendruck ist einzuhalten und regelmäßig zu überprüfen, um optimale Kraftstoffeffizienz und Nasshaftung zu erreichen. Auch ist immer genauestens auf einen ausreichenden Abstand für den erforderlichen Bremsweg zu achten.

Bewertungskriterium Kraftstoffeffizienz (Rollwiderstand)

Klassen von E (geringste Effizienz) bis A (größte Effizienz)

Der Kraftstoffverbrauch hängt vom Rollwiderstand der Bereifung, dem Fahrzeug selbst, den Fahrbedingungen und dem Fahrverhalten des Fahrers ab. Der gemessene Rollwiderstand (Rollwiderstandskoeffizient) des Reifens wird in Klassen A bis E eingeteilt.

Ist ein Fahrzeug komplett mit Reifen der Klasse A ausgestattet, ist im Vergleich zu einer Ausstattung mit Reifen der Klasse E eine Verbrauchsreduzierung von bis zu 7,5 %* möglich. Bei Nutzfahrzeugen kann sie sogar höher ausfallen.

* wenn nach den in der Verordnung EU VO 2020/740 festgelegten Versuchsverfahren gemessen wurde

Bewertungskriterium Nasshaftung

Klassen von E (längster Bremsweg) bis A (kürzester Bremsweg)

Um die Bremsleistung eines Reifens auf nasser Fahrbahn zu beschreiben, wird der (ABS-)Bremsweg oder der maximale Reibwert zwischen Reifen und Fahrbahn gemessen und mit den Werten eines Referenzreifens verglichen. Hieraus wird der sogenannte Nasshaftungskoeffizient G berechnet und in die Klassen A bis E eingeteilt. Bei der Ausrüstung eines PKW mit Reifen der Klasse A kann, im Vergleich zu Reifen der Klasse E, bei einer Voll-bremsung aus 80 km /h ein bis zu 18 m kürzerer Bremsweg erzielt werden.*

* auf einer durchschnittlich griffigen Fahrbahn


Bewertungskriterium Externes Rollgeräusch

Angegeben wird der Wert des externen Rollgeräuschs des Reifen in Dezibel.

Ergänzend hierzu wird eine Klassifizierung des Rollgeräusches durch die Klasse A, B und C vorgenommen, wobei „A“ den leisesten und „C“ den lautesten Reifen darstellt.*

A

Das Piktogramm mit der Klassifizierung „A“ weist darauf hin, dass das externe Rollgeräusch des Reifens den bis 2016 geltenden EU-Grenzwert um mehr als 3 dB unterschreitet.

B

Die Klassifizierung „B“ bedeutet, dass das externe Rollgeräusch des Reifens den bis 2016 geltenden EU-Grenzwert um bis zu 3 dB unterschreitet oder diesem entspricht.

C

Die Klassifizierung „C“ bleibt leer, da dabei der vorgegebene, aktuelle Grenzwert der Typen- genehmigungs-Vorschriften überschritten wird.


Bewertungskriterium Eisgriffigkeit

Eisgriffigkeit, Wintereigenschaft*

Für PKW Winterreifen (Klasse C1), die speziell für den Einsatz auf vereisten Straßen in Nord- Europa ausgelegt sind, wird hier eine gewisse „Mindestgriffigkeit“ auf Eis bestätigt. Dies wird unter anderem auch durch spezielle Gummimischungen (sog. Soft-Compounds) erreicht. Solche Reifen sind in der Regel nicht für Einsätze außerhalb von Nord-Europa bestimmt.


Bewertungskriterium Schneegriffigkeit

Schneegriffigkeit, Wintereigenschaft*

Reifen, die mit dem „Schneeflocken oder Alpine Symbol“ (im engl. 3 Peak Mountain Snow Flake, kurz „3PMSF“-Symbol) gekennzeichnet sind, müssen ein bestimmtes Brems- oder Traktionsvermögen auf einer verfestigten Schneedecke im Vergleich zu einem standardisierten Referenz-Vergleichsreifen (einem sog. „SRTT“ = Standard Reference Test Tyre) aufweisen.

* in Abhängigkeit der Produkteigenschaft kann ein, beide oder auch keine Symbole auf dem Label vorhanden sein


Der Verbraucher muss sich darüber im Klaren sein, dass die fünf gesetzlich verankerten Kriterien zwar wichtige, aber nicht die einzigen Leistungsmerkmale für einen Reifen sind.

* Auswahl

** PAK = polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe, gesundheitsschädliche Schadstoffe, die engen gesetzlichen Grenzwerten


Geltungsbereiche

Klasse C1:

Reifen für Personenkraftwagen


Klasse C2:

LLKW- Reifen nach ECE-R 54, die mit

a) einer Tragfähigkeitskennzahl für Einfachbereifung ≤ 121 und

b) einem Symbol für eine Geschwindigkeitskategorie ≥ N gekennzeichnet sind.


Klasse C3:

LKW-Reifen nach ECE-R 54, die mit

a) einer Tragfähigkeitskennzahl für Einfachbereifung ≥ 122 oder

b) einer Tragfähigkeitskennzahl für Einfachbereifung ≤ 121 und einem Symbol


Diese Verordnung gilt nicht für:

  • Motorradreifen
  • Runderneuerte Reifen, bis eine entsprechende
  • Erweiterung der EU VO 2020/740 erfolgt ist — Geländereifen für den gewerblichen Einsatz— Reifen, die ausschließlich für die Montage an Fahrzeugen ausgelegt sind, deren Erstzulassung vor dem 1. Oktober 1990 erfolgt ist— Notreifen des Typs T
  • Reifen mit einer zulässigen Geschwindigkeit von weniger als 80 km/h
  • Reifen für Felgen mit einem Nenndurchmesser ≤ 254 mm (10˝) oder ≥ 635 mm (25˝)
  • Reifen mit Zusatzvorrichtungen zur Verbesserung der Traktion, z. B. Spikereifen
  • Reifen, die ausschließlich für die Montage an Fahrzeugen ausgelegt sind, die für Rennen bestimmt sind.


Quelle:

BRV Bundesverband Reifenhandel und Vulkaniseur-Handwerk e. V.

wdk Wirtschaftsverband der deutschen Kautschukindustrie e. V.


Winterreifenpflicht in Europa

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WINTERREIFENPFLICHT: ALLES WAS SIE WISSEN SOLLTEN

In Deutschland gilt eine „situative Winterreifenpflicht“, die Sie als Fahrzeughalter dazu verpflichtet, die Bereifung Ihres Autos an die entsprechenden Witterungsbedingungen anzupassen. Das heißt, dass Sie im Grunde genommen solange mit Sommerreifen auf den Straßen unterwegs sein dürfen, wie Schnee, Eis- oder Reifglätte die Verkehrssicherheit nicht beeinträchtigen. Sobald jedoch winterliche Verhältnisse herrschen, sind Winterreifen Pflicht.

Wann ein Reifenwechsel jedoch offiziell vorgeschrieben ist, variiert von Land zu Land und zieht bei Missachtung unterschiedliche Strafen nach sich. Daher sollten Sie besser zu früh als zu spät die Reifen wechseln, damit Sie in der kalten Jahreszeit jederzeit sicher unterwegs sind.


Gibt es einen festen Zeitraum, in dem Winterreifen gefahren werden müssen?

Von “O” bis “O”, von Oktober bis Ostern – so lautet die gängige Faustregel für die Nutzung von Winterreifen. Dabei handelt es sich jedoch nur um eine meteorologische Empfehlung. Denn auch noch lange nach Ostern oder bereits vor dem Oktober kann ein unerwarteter Wintereinbruch für erhebliche Behinderungen im Straßenverkehr sorgen.

Gut zu wissen: Eine Ausnahme bilden Ganzjahresreifen oder sogenannte M+S-Reifen, die bisher auch bei "Matsch und Schnee" zugelassen waren. Allerdings auch nur dann, wenn diese ab Produktionsdatum 01.01.2018 mit dem vorgeschriebenen Alpine-Symbol gekennzeichnet sind. Reifen mit ausschließlich M+S Markierung und einer Produktion bis zum 31.12.2017 gelten bis zum 30.09.2024 weiterhin als wintertauglich. 


Was unterscheidet einen Sommerreifen von einem Winterreifen?

Sommerreifen eignen sich aufgrund ihrer speziellen Materialmischung besonders für trockene oder regennasse Straßen bei moderaten bis hohen Temperaturen. Passend zu diesen Bedingungen ist auch das Reifenprofil angelegt. Ab wann ein Autoreifen als Winterreifen bezeichnet werden darf, ist nicht klar definiert. Ursache hierfür sind die unterschiedlichen Testbedingungen und zu erfüllenden Standards, die in jedem Land unterschiedlich ausfallen.

So ist in der Regel immer dann die Rede von einem Winterreifen, wenn dieser deutlich bessere Fahreigenschaften bei winterlichen Verhältnissen bietet, als ein Standardreifen im Sommer. So besitzen wintertaugliche Reifen zumeist eine weichere Gummimischung, die bei eisigen Temperaturen deutlich langsamer verhärtet. Auch das Reifenprofil fällt deutlich tiefer aus als bei Sommerreifen und die Lauffläche verfügt über eine größere Anzahl an Profilrillen und Lamellen.

M+S-Symbol: Allwetterreifen mussten bisher in Deutschland mit dem Kürzel „M+S“ gekennzeichnet werden. Sie durften bis Ende 2017 problemlos das ganze Jahr gefahren werden.

Alpine Symbol: Seit 01.01.2018 dürfen in Deutschland nur noch wintertaugliche Allwetterreifen als solche zum Einsatz kommen, die mit einem dreigezackten Bergpiktogramm und einem Schneeflockensymbol in der Mitte gekennzeichnet sind. Das bisherige M+S-Zeichen reicht nicht mehr aus, „entsprechend markierte Reifen dürfen aber übergangsweise noch bis zum 30.09.2024 auch in winterlichen Verhältnissen genutzt werden, sofern die Reifen bis max. 31.12.2017 produziert wurden (DOT 52/17).


Welche Mindestprofiltiefe wird bei Winterreifen gesetzlich vorgeschrieben?

Winterreifen bieten Ihnen vor allem bei winterlichen Bedingungen größtmögliche Sicherheit und optimale Fahreigenschaften. Trockenes Wetter und hohe Temperaturen sorgen hingegen für einen erhöhten Verschleiß und können sich auch auf den Spritverbrauch negativ auswirken. Inwiefern Sie Ihre Winterräder auch darüber hinaus noch weiterfahren können, beantworten Ihnen die Profis in Ihrer Kfz-Werkstatt oder beim Reifenhändler.

Ansonsten gilt die gesetzlich vorgeschriebene Mindestprofiltiefe für Winterreifen. Diese beträgt europaweit mindestens 1,6 Millimeter. Optimaler Weise sollte sie jedoch nicht weniger als 4 Millimeter betragen, da die Fahreigenschaften und Ihre Sicherheit je nach Witterung stark eingeschränkt sein können. In Österreich werden Reifen mit einer Profiltiefe unter 4mm nicht mehr als Winterreifen bewertet.

Daher sollten Sie lieber früher als zu spät über eine Neuanschaffung nachdenken. Zumal Ihre Kfz-Versicherung bei einem durch Glätte bedingten Autounfall die Zahlung verweigern kann oder Sie zumindest eine Teilschuld zugesprochen bekommen.


Mit welchen Bußgeldern muss man rechnen und zahlt die Kfz-Versicherung bei Missachtung der Winterreifenpflicht, wenn es zu einem Autounfall kommt?

Zwar gilt in Deutschland kein festgelegter Zeitraum für die Nutzung von Winterreifen, dennoch sind Sie bei winterlichen Bedingungen gesetzlich dazu verpflichtet, die Bereifung Ihres Fahrzeugs an die jeweiligen Wetterbedingungen anzupassen.

Sind Sie dennoch mit Sommerreifen unterwegs und verursachen einen Unfall bzw. sind darin verwickelt, kann dies wegen grober Fahrlässigkeit (§ 81 VVG) zu erheblichen Leistungskürzung bei Ihrer Kaskoversicherung führen. Hinzukommen noch ein Bußgeld von mindestens 60 bis 80 Euro und ein Punkt in Flensburg.

Gleiches gilt für Ihre Kfz-Haftpflichtversicherung, denn die Haftpflichtversicherung kann den Unfallverursacher bei Benutzung von Sommerreifen bei Schnee und Eisglätte im Nachgang mit bis zu 5.000 € in Regress nehmen. Selbst dann, wenn Sie gar nicht der Unfallverursacher sein sollten. Grundsätzlich sollte die Kfz-Haftpflichtversicherung aber selbst dann greifen, wenn Sie trotz winterlicher Straßenverhältnisse keine Winterreifen aufgezogen haben.

Allerdings dürften Sie im Fall eines Verkehrsunfalls mit deutlich höheren Haftungsanteilen rechnen – vor allem dann, wenn Ihnen grobe Fahrlässigkeit nachgewiesen werden kann.


Gilt die Winterreifenpflicht auch in anderen Ländern?

Auch im europäischen Ausland wird die Benutzung von Winterreifen gesetzlich vorgeschrieben. Allerdings gestaltet sich die Auslegung der Winterreifenpflicht von Land zu Land sehr uneinheitlich. Grundsätzlich gilt, dass sie nicht nur von den Bewohnern des jeweiligen Landes einzuhalten ist, sondern ebenso von Urlaubern und Durchreisenden.

Während zum Beispiel in Österreich vom 1. November bis zum 15. April alle Fahrzeuge bis 3,5 Tonnen mit M+S-Reifen ausgestattet sein müssen, machen andere EU-Staaten den Fahrzeughaltern wiederrum keine Vorschriften und es reicht mitunter der Einsatz von Schneeketten. In der Regel sind Sie in den meisten Ländern mit Ganzjahresreifen auf der sicheren Seite.


RDKS

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REIFENDRUCKKONTROLLSYSTEME (RDKS)

Alle neuen Fahrzeuge sind mit Reifendruckkontrollsystemen (abgekürzt RDKS oder RDK) ausgestattet. Mit Hilfe von Reifendrucksensoren senden diese den aktuellen Reifendruck direkt an Sie als Fahrer. Ein optimaler Reifendruck spart Kraftstoff, verkürzt den Bremsweg und schont die Reifen.

Reifendruckkontrollsysteme (abgekürzt RDKS oder RDK) wurden zur Überwachung des Reifendrucks bei Kraftfahrzeugen entwickelt. Der Reifendruck oder seine Veränderung wird von Reifendrucksensoren in Ihren Reifen erfasst und die entsprechende Information während der Fahrt an den Fahrer übermittelt. Weichen die Werte zu sehr von der Norm ab, erhalten Sie eine akustische Warnung.

Durch optimalen Reifendruck können Sie merkbar Kraftstoff sparen und unnötigen Reifenverschleiß vermeiden. Weiteres wichtiges Feature eines RDKS Sensors ist eine separate Temperaturmessung: Gerade bei höherer Belastung und einem nicht darauf abgestimmten Reifendruck sind Überhitzungen im Reifen leicht die Folge. Die Reifensensoren schlagen auch in dem Falle sofort Alarm.


Direkte RDK-Systeme

Bei Reifendruckkontrollsystemen unterscheidet man zwischen direkt- und indirekt-messenden Systemen. Direkte Systeme erfassen mit einem Reifendruckkontrollsensor präzise Reifendruck und Lufttemperatur Ihrer Reifen. Je nach Fahrzeug werden bei direktmessendem RDKS die Information über einen Druckverlust von einem oder allen Reifen über Funk an ein Steuergerät im Fahrzeug übertragen. Abhängig von Ihrem Fahrzeugtyp werden sämtliche in den RDKS-Sensoren erhobenen Daten an Ihr Bordsystem übermittelt.

So haben Sie Ihre aktuellen Daten immer im Blick. Weicht der Fülldruck Ihrer Reifen um nur 0,2 bar nach unten vom optimalen Luftdruck ab, steigt Ihr Kraftstoffverbrauch bereits um 1 %. Fehlen Ihren Reifen gar 0,6 bar, sind es gleich 4% mehr Verbrauch. Außerdem sorgt ein korrekter Reifendruck für sicheres Kurvenverhalten und einen kurzen Bremsweg. Ein um 1 bar geringerer Reifendruck erhöht Ihren Bremsweg auf feuchter Fahrbahn bereits um 10 %. Schon 1 bar geringerer Reifendruck beeinflusst zudem die Seitenführungs-Stabilität Ihres Fahrzeugs um 50%. Folge: Ihr Fahrzeug kann leicht ins Schleudern geraten.

Die direktmessenden Systeme werden bei Neufahrzeugen innen am Ventil befestigt. Bei Nachrüstungen dagegen an der Ventilkappe auf dem Ventil oder an der Felge montiert. Mittlerweile erhalten Sie auch Austauschventile mit integriertem Sensor, allerdings nicht für alle Fahrzeuge.


Indirekte RDK-Systeme

Indirekt-messende Reifendruckkontrollsysteme arbeiten ohne präzise Reifendrucksensoren und sind meist im ABS/ESP-Steuergerät integriert. Ein möglicher Reifendruckverlust wird stattdessen aus dem Abrollumfang der Räder ermittelt. Denn bei einem Druckabfall in einem Ihrer Reifen verringert sich dessen Außendurchmesser. Dieser Reifen muss sich dann im Vergleich zu den anderen drei Reifen schneller drehen, um die gleiche Wegstrecke wie die übrigen drei Reifen zurück zu legen. Würden allerdings gleichzeitig mehrere Ihrer Reifen an Druck verlieren, könnte keine unterschiedliche Drehzahl gemessen werden.

An Sie als Fahrzeugführer könnte in dem Fall keine konkrete Warnung übermittelt werden. Deshalb nutzen indirekte Systeme zusätzlich den sogenannten Frequenzeffekt: Jedes Rad weist eine charakteristische Schwingung zwischen Reifengürtel und Felge auf. Diese Schwingung variiert mit unterschiedlichem Reifendruck. So können die Reifendrucksensoren einen Druckverlust eindeutig erkennen und sogar mitteilen, welches Rad betroffen ist


Vor- und Nachteile der Systeme

Direkte Systeme:

  • Permanent präzise Angaben über Druck und Temperatur jedes einzelnen Reifens
  • Druckabfall selbst im Stehen erkennbar
  • Exakte numerische Angabe über das Bordsystem
  • Schon bei geringer Abweichung erhält Fahrer Warnung


Indirekte Systeme:

  • Keine numerischen Angaben in den Bordinstrumenten
  • Nur bei größeren Abweichungen erhält Fahrer Warnung
  • Aufwand beim Reifenwechsel geringer als bei direkten Systemen


Welche Fahrzeuge sind betroffen?

Ab 01. November 2014 müssen alle neu produzierten Fahrzeuge mit einem RDKS (in Englisch Tyre Pressure Monitoring Systems/TPMS) System ausgestattet werden. Besitzen Sie ein Modell mit Erstzulassungsdatum vor dem 01. November 2014 hängt eine verpflichtende Nachrüstung der Reifendrucksensoren vom Fahrzeugtyp ab. Schauen Sie dazu im Fahrzeugschein unter Ziffer 6. Stoßen Sie auf ein Datum nach dem 1. November 2012 hängt es davon ab, ob Ihr Fahrzeug von dieser Regelung betroffen ist, inwiefern der Hersteller eine Nachrüstung vorgesehen hat. Falls ja, muss beim nächsten Wechsel der Reifen ein RDKS eingebaut werden. Baureihen von Fahrzeugen vor dem 1. November 2012 sind von einer Nachrüstpflicht komplett befreit.


Was muss ich beim Reifenwechsel beachten?

Ein Reifenwechsel bei Fahrzeugen mit einem RDKS erfordert einen erweiterten Aufwand im Vergleich zur herkömmlichen Reifenmontage ohne RDKS Sensoren. Bei einem direkten RDKS müssen alle Sensoren und Ventile kontrolliert werden. Bei einem fehlerhaften Ventil- oder Sensoreinbau ist z.B. Das Entweichen von Reifenfülldruck möglich. Eine angemessene Überprüfung kann nur bei einer Fachwerkstatt erfolgen.Unbedingt untersucht werden sollte auch der aktuelle Zustand der Sensorbatterie. Abhängig vom Anbieter und dem Sensortyp sind Lebensdauern von 4 bis 10 Jahren möglich. Bei der Montage neuer Reifen und der Nutzung eines indirekt-messenden Systems eines indirekt-messenden Systems muss der Reset-Knopf des RDKS Systems betätigt werden.

Nach dem Reset „lernt“ das System die Abhängigkeit zwischen Raddrehzahlen und Frequenzen wieder neu und speichert die ermittelten Werte als Referenz. Danach vergleicht das RDKS System ständig die beim Fahren auftretenden Werte. Sie werden gewarnt, sobald eine Veränderung zur gespeicherten Referenz auftritt.

Sommerreifen

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So finden Sie die besten Sommerreifen:

Reifenkauf ist eine Frage des Vertrauens. Vertrauen Sie unseren Reifenexperten, die aus hunderten von Angeboten die sichersten und sparsamsten Autoreifen für Sie zusammengestellt haben. 

 

Beim Kauf eines Sommerreifens können Sie sich anhand des EU-Labels orientieren. Diese Kennzeichnungspflicht für Fahrzeugreifen wurde 2012 eingeführt. Der Aufkleber gibt Auskunft über die Eigenschaften der Reifen. Einige der wichtigsten Kriterien, die Sie beachten sollten, sind: 

 

  •  gute Bodenhaftung, denn nichts ist wichtiger, als der richtige Bremsweg bei jedem Wetter
  • geringer Rollwiderstand, für energie- und kosteneffizientes Fahren
  •  Geräuschemission, um das vom Reifen verursachte Abrollgeräusch so gering wie möglich zu halten

 

Ein weiteres Kriterium ist die richtige Reifengröße, die ebenfalls auf dem EU-Label und auf dem Reifen ablesbar ist. Werfen Sie einfach einen Blick auf die Seite, die Flanke, Ihres Reifens. Hier finden Sie die Reifenkennzeichnung.

 

Angaben dazu finden Sie in Ihrem Fahrzeugschein (Kennziffer 20 - 23) bzw. in Ihrer Zulassungsbescheinigung (Teil 1). Seit der europaweiten Einführung im Jahr 2005, finden Sie in diesem Dokument genau die zulässige Reifengröße für Ihr Auto. 

Wieviel Profil sollten Sommerreifen haben?

Die richtige Mindestprofiltiefe der Reifen ist überlebenswichtig! Um die Sicherheit im Straßenverkehr zu gewährleisten, gilt in Europa für Pkw- und Motorradreifen eine gesetzliche Mindestprofiltiefe von 1,6 mm.

 

Liegt das Profil darunter, müssen die Reifen ersetzt werden. Für Ihre Sicherheit und um Bußgelder zu vermeiden.

 

Die gesetzlich festgelegte Profilgrenze bietet jedoch nur einen Rest an Sicherheit. Bei Sommerreifen sollte das Profil mindestens 3 mm tief sein, um einen optimalen Grip zu gewährleisten.

Welcher Unterschied besteht zwischen Sommerreifen und Winterreifen?

 Die Unterschiede liegen im Profil und in der Gummimischung. Sommerreifen sind härter, Winterreifen hingegen weicher. Das Profil von Winterreifen ist geprägt von Lamellen, um Schlittern auf Schnee zu verhindern. Sommerreifen leiten bei nasser Straßenoberfläche dank Drainagerillen das Wasser gründlich ab. 

Allwetterreifen oder Sommerreifen: Welcher ist für Sie geeignet?

Allwetterreifen sind universal einsetzbar. Egal ob Hitze, Regen oder Schnee, sie können sowohl mit Winterreifen als auch mit Sommerreifen mithalten.

 

Allwetterreifen (auch Ganzjahresreifen) sind eine bequeme Alternative für Klein- oder Kompaktwagen, die wenig und in Gegenden mit unkomplizierten Wetterbedingungen gefahren werden.

 

Sowohl die Gummimischung als auch die Lauffläche sind für einen Großteil der Wetterbedingungen geeignet, dennoch stellen sie immer nur den größtmöglichen Kompromiss zwischen Sommer- und Winterreifen dar.

Winterreifen

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Winterreifen im Sommer nutzen?

Grundsätzlich gibt es in Deutschland kein Gesetz, das Winterreifen im Sommer verbietet. In einigen Ländern gibt es im Sommer jedoch ein ausdrückliches Winterreifen-Verbot.

 

Wir können das Fahren von Winterreifen im Sommer aus verschiedenen Gründen nicht empfehlen.

 

Erstens besteht ein konkretes Sicherheitsrisiko für Sie, Ihre Mitfahrer und alle anderen Verkehrsteilnehmer: Der Bremsweg von Winterreifen ist im Sommer länger als der von Sommerreifen, was an der unterschiedlichen Gummimischung liegt. Einige Versicherungen zahlen auch aus diesem Grund im Schadensfall nicht.

 

Zweitens wird bei einer Ganzjahresnutzung außerdem das Profil schnell abgenutzt. Für den kommenden Winter müssten dann also neue Winterreifen angeschafft werden.

Welche Profiltiefe sollten Winterreifen haben?

Neue Winterreifen haben in der Regel ein Profil von 9 mm. Laut Gesetz müssen Winterreifen eine Profiltiefe von mindestens 1,6 Millimetern aufweisen. Allerdings lassen nach Aussage von Experten die Wintereigenschaften der Reifen schon ab 4 mm signifikant nach und sicheres und zuverlässiges Fahren ist nicht mehr gewährleistet. Was die Abnutzung betrifft, kann man davon ausgehen, dass bei einer winterlichen Nutzung von 10.000 Kilometern pro Jahr die Reifen nach 4 Jahren gewechselt werden müssen. 

Allwetterreifen oder Winterreifen: Welcher ist für Sie geeignet?

Winterreifen bieten deutlich bessere Fahreigenschaften bei winterlichen Verhältnissen als ein Ganzjahresreifen. Wintertaugliche Reifen besitzen eine weichere Gummimischung, die bei eisigen Temperaturen langsamer verhärtet und selbst bei vereistem Untergrund noch optimalen Grip bietet.

 

Ganzjahresreifen sind ein Kompromiss zwischen Sommerreifen und Winterreifen.

 

Ganzjahresreifen oder Allwetterreifen können jedoch eine Option sein für Fahrer, die in schneearmen Gebieten fahren, eher in der Stadt unterwegs sind und nicht jeden Tag lange Strecken fahren.

So finden Sie die besten Winterreifen:

Beim Kauf Ihrer Winterreifen sollten Sie in erster Linie auf Qualität setzen. Wer zu bekannten Marken greift, zahlt oft mehr, kann sich aber fast immer hervorragender Qualität sicher sein. 

 

Alle Reifen müssen das EU-Label tragen, auf welchem die wichtigsten Reifenkomponenten angegeben sind. 

 

Winterreifen sind durch die Kennzeichnung M+S (Matsch und Schnee) gekennzeichnet. Doch diese Kennzeichnung ist nur noch übergangsweise zulässig. Die veränderte Winterreifenpflicht besagt, dass ab 2024 nur noch das Schneeflockensymbol mit den drei Berggipfeln als ausreichende Kennzeichnung gilt (3 Peak Mountain Snow Flake, 3PMSF). 

 

Achten Sie auch beim Kauf von Winterreifen unbedingt auf die passende Reifengröße. Die passende Reifengröße für Ihr Fahrzeug erfahren Sie in den Fahrzeugpapieren. 

Schauen Sie sich unser Sortiment mit den besten Winterreifen an, mit Sicherheit ist der Passende für Sie dabei. 

Ganzjahresreifen

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 So finden Sie die besten Ganzjahresreifen:

Allwetterreifen sind die Kompromisslösung zwischen Sommerreifen und Winterreifen. Sie überzeugen durch eine hervorragende Laufeigenschaft bei jedem Wetter und bei jeder Bodenbeschaffenheit. 

 

Alle Reifen müssen das vorgeschriebene EU-Label mit den wichtigsten Komponenten tragen. Möchten Sie Ihren All Season-Reifen für die Wintersaison nutzen, achten Sie auf das M&S - Zeichen (bzw. „M+S“ oder ähnliche Abkürzungen) und das Schneeflockensymbol. 

 

Weiterhin sollten Sie beim Kauf unbedingt auf die richtige Reifengröße achten. Die genauen Angaben können Sie auf den Reifen Ihres Autos nachsehen, im Handbuch für Ihr Auto oder der Zulassungsbescheinigung Teil I („Fahrzeugschein“) entnehmen. 

Wo sind Allwetterreifen erlaubt?

Für den Sommer gibt es keine Einschränkungen, im Winter sind Allwetterreifen in Deutschland und anderen Ländern erlaubt, wenn sie die gesetzlichen Vorgaben der Winterreifenpflicht erfüllen. 

Allwetterreifen im Winter: Darauf ist zu achten:

Um die Winterreifenpflicht in Deutschland zu erfüllen, mussten Ganzjahresreifen bisher das M+S-Symbol aufweisen. Die Abkürzung M+S steht für Matsch und Schnee. Seit dem 1. Januar 2018 reicht dies für Neureifen nicht mehr aus. Nur noch Ganzjahresreifen mit Schneeflockensymbol (auch „Alpine”-Symbol genannt) sind für den Winter zulässig.

 

Allerdings gilt für Reifen mit M+S-Kennzeichnung, die vor dem 31. Dezember 2017 produziert wurden, eine Übergangsfrist: Bis zum 30. September 2024 können Allwetterreifen “M+S” ohne Schneeflockensymbol gefahren werden. Danach sind diese Allwetterreifen in Deutschland verboten. Erfüllen die Ganzjahresreifen die Voraussetzungen der Winterreifenpflicht, können auch Schneeketten aufgezogen werden.

Was ist sinnvoll für Sie: Allwetterreifen oder Winterreifen?

Die praktischen Allwetterreifen wurden für ein mildes Klima in schneearmen Regionen und weniger für schneeintensive Gegenden entwickelt. Wenn Sie in einer Region mit gemäßigtem Klima wohnen, nur kurze Strecken zurücklegen, vorwiegend Stadtfahrten machen und bei extremen Wetterlagen den Wagen auch stehen lassen können, sind Allwetter- oder Ganzjahresreifen eine Alternative zu Winterreifen.

 

Wer dagegen in schneereichen Gebieten unterwegs ist, wechselt besser rechtzeitig auf Winterreifen.

 

Laut dem Ganzjahresreifen-Test 2018 des ADAC sind Ganzjahresreifen vor allem für leichte Kleinwagen empfehlenswert.

 

Wenn Sie sich für diese praktische Alternative entschieden haben, wählen Sie Ihr Modell aus unserem umfassenden Angebot.

Transporterreifen

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LLKW/Transporterreifen 

Transporter sind aus dem Alltag kaum wegzudenken, so vielseitige Aufgaben erfüllen sie. Lassen Sie sich als Unternehmer bei uns beraten, welche Transporterreifen für Ihre Branche und Ihren Einsatzzweck die passenden sind. 

LLKW und Transporter sind die Arbeitstiere des regionalen Gewerbes. Trotz ihres im Gegensatz zum Fernverkehr geringeren Kilometerradius, erreichen Transporter dennoch hohe Laufleistungen. Ganz gleich, ob als Handwerkerfahrzeug, als Lieferwagen oder Servicedienstleister: bei DRIVER erhalten Sie Transporterreifen, die zu Ihren Ansprüchen passen.


Ihre Experten für LLKW und Transporter 

Wir bieten Ihnen als Partner des regionalen und überregionalen Gewerbes professionelle Reifenkonzepte für LLKW- und Transporterreifen. Profitieren Sie von einer großen Auswahl und Verfügbarkeit führender Reifenhersteller und Spezialanbieter. Gemeinsam sprechen wir mit Ihnen über Ihre besonderen Branchenanforderungen und Wünsche.

Darauf aufbauend erstellen wir Ihnen sofort ein auf Ihren Transporter-Fuhrpark zugeschnittenes Bereifungskonzept. Hierbei berücksichtigen wir natürlich verschiedene Einsatzgebiete wie Kurz- oder Langstrecke, die Kilometerleistung und natürlich wirtschaftliche und ökologische Aspekte.

Ihre Vorteile auf einen Blick:

  • Große Auswahl und Verfügbarkeit an Neureifen vieler führender Reifenhersteller
  • LLKW Reifen- und Felgenmontage
  • Transporter vor Ort Service
  • Mobiler 24-Std. Transporter-Pannen Service
  • Reifen-Reparatur
  • Rußpartikelfilter für Dieselfahrzeuge


Was ist wichtig bei Transporterreifen? 

Transporterreifen werden hauptsächlich bei Transportern, LLKW und Kleinbussen genutzt. Im Gegensatz zu PKW-Reifen sind Transporterreifen natürlich mit einer höheren Tragfähigkeit ausgestattet. Da Transporter und Kleinbusse inzwischen auch mit recht hohen Geschwindigkeiten fahren, wurde dieses in den letzten Jahren durch immer mehr Sicherheitsaspekte berücksichtigt. Beim Kauf von Transporterreifen sollten Sie auf die je nach Art des Transporters geltenden verbindlichen Normen achten.

Neben der Reifengröße, Asphalthaftung, Kurvenlage sowie Tragfähigkeit und Geschwindigkeitshöchstgrenze müssen Sie unbedingt aus Sicherheitsgründen auch jahreszeitliche Reifenwechsel im Blick haben. So bekommen Sie Transporterreifen natürlich auch als Sommer-, Winter- oder Ganzjahresreifen. Die führenden Hersteller haben verschiedene Schwerpunkte bei ihren Reifenkonzepten. Unterschiede finden Sie z.B. in den wirtschaftlichen Aspekten wie der Kraftstoffeffizienz oder bei den Sicherheitsaspekten wie der Haftwirkung auf der Straße bei ganz unterschiedlicher Belastung.


Regelmäßige Reifenprüfung 

Damit Sie Ihre Transporter permanent sicher und zielführend nutzen können, sollten Sie die Reifen regelmäßig überprüfen. Gerade bei Transportern kann die oft unterschiedliche Beladung stark zu Abnutzungserscheinungen führen. Achten Sie daher auf eine möglichst gleichmäßige Beladung sowie dem Ladegewicht entsprechenden Reifendruck. Die Auswirkungen der Seitenführungskräfte auf die Reifenabnutzung vor allem bei kurvenreichen Fahrten können Sie durch einen angepassten Fahrstil reduzieren.

Für die Wahl der richtigen Transporterreifen sollten Sie genau analysieren, welchen Belastungen die Reifen am meisten ausgesetzt sind. Bezeichnungen wie C-Reifen, RF- oder XL-Reifen weisen Sie auf bauliche Besonderheiten der Reifen hin. So zeichnen sich z.B. C-Reifen im unteren Bereich durch Verstärkungen und eine höhere Tragfähigkeit aus. XL steht für Extra Load und benennt Reifen, die regelmäßig hohes Ladungsgewicht aushalten müssen. Lassen Sie sich ausführlich von unseren Experten für Transporterreifen in Ihrem Driver™ Center beraten.


C-Kennzeichnung bei LLKW-Reifen 

Im Transportersegment finden Sie häufig eine C-Kennzeichnung für Ihre Reifen. Der Buchstabe C steht für Commercial und weist auf den verstärkten Karkassaufbau hin. C-Reifen haben einen mehrlagigen Reifenunterbau. Die C-Kennzeichnung finden Sie sowohl auf der Seitenwand als auch in den Kfz-Papieren Ihres Fahrzeugs. Die Kennzeichnung von Leicht-LKW-Reifen ist ähnlich der auf normalen Pkw-Pneus. Besonderheit ist jedoch ein Zusatz, der die Reifentragfähigkeit bezeichnet. Bei z.B. 215/70 R 15 C106/104 steht 106 für die Tragfähigkeit der Reifen. Sie beträgt bei Einzelanordnung 950 kg. Die 104 bezeichnet die Tragfähigkeit bei der Zwillingsanordnung. Sie liegt bei 900 kg. Immer entscheidend ist der Luftdruck sowie die Belastbarkeit der Achse.

Die Bereifung ist in verschiedenen Ausführungen erhältlich, differenziert wird die Angabe durch Zusatzbezeichnungen wie z.B. 6 PR oder 8 PR (PR = Plate-Rating). Diese alte Bezeichnung gab es ehemals für die Anzahl der Lagen und ist auch heute noch üblich. Die Einteilung variiert zwischen 2 und 12. Sie hat zwar noch Einfluss auf den zu wählenden Luftdruck, bindend ist allerdings die Tragfähigkeitskennzahl. Beim Kauf eines Reifens mit der Bezeichnung 215/70 R 15 C 109/107 ist der Luftdruck höher und die Tragfähigkeit steigt auf 1030 kg bei Einzel- und 975 kg bei Zwillingsanordnung. Wichtig für Sie ist, den empfohlenen Luftdruck des Reifenherstellers anzuwenden und dabei die Verstärkungsstufen zu beachten. 

Motorradreifen

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Motorradreifen

Bei keinem anderen Gefährt gilt so sehr wie beim Motorrad: nur der richtige Reifen sorgt für maximalen Fahrspaß und beste Sicherheit! Ob flottes Anfahren, beste Kurvenlage oder knackige Bremsmanöver gefragt sind – was beim Auto vier Räder „abfangen“, muss beim Zweirad von einem halb so großen Team erledigt werden. Egal ob High-Speed auf der Autobahn, der Trip auf der Landstraße oder ein Ausflug ins Gelände, mit dem umfassenden Sortiment a